Grundlagenwissen zum Erstellen des eigenen Onlinehandels

Der Handel im Internet

Wer im Internet Handel betreiben möchte, um damit sein Geld zu verdienen, hat verschiedene Möglichkeiten, aus denen er das für sich geeignetste wählen kann. Meist wird den Einsteigern empfohlen, ihre Waren auf den bekannten Onlinemarktplätzen anzubieten, da hierfür keine technischen Vorkenntnisse erforderlich sind. Man kann innerhalb des Onlinemarktplatzes seinen „eigenen kleinen Shop“ einrichten, um dort seine Waren anzubieten. Großer Nachteil hierbei ist es jedoch, dass es für den Nutzer ein Leichtes ist, die Produkte miteinander zu vergleichen. Meist besteht für den Kunden die Möglichkeit, sich die Waren preislich sortiert anzeigen zu lassen. Wer gewinnt? Derjenige, der den niedrigsten Preis hat. Vertreibt man also Waren, die im Grunde genommen „Jedermann“ anbietet, gestaltet es sich sehr schwierig, erfolgreich damit zu werden. Auch nicht zu vernachlässigen sind die Kosten, die durch die Nutzung „fremder Plattformen“ entstehen. Entweder verlangen die Betreiber der Onlinemarktplätze eine Provision oder man muss monatliche Mietkosten für die Nutzung in Kauf nehmen. Handelt man mit individuell hergestellten Waren ist ein Vertrieb über Onlinemarktplätze lukrativer, da man lediglich einem geringen Wettbewerb ausgesetzt ist. Doch auch hier fallen die Provisions- oder Mietkosten an. Weiterhin ist eine optimale und suchmachinenfreundliche Artikelpflege nur mit Abstrichen möglich und es stellt sich die Frage, ob der Internetnutzer überhaupt nach ihren Produkten sucht, wenn es sich um nicht alltägliche Waren handelt. Da Verkauf und Zahlung bei dieser Variante über die Plattform abgewickelt werden, wird häufig mit dem Argument gearbeitet, dass der Kunde ein höheres Vertrauen besitzt gegenüber einen eigenen Onlineshop. Durch die ausgelagerten Zahlungsmethoden wie paypal, Sofortüberweisung, Novalnet & Co. Wird dieses Argument jedoch zunehmend hinfällig, da sichere Zahlungsmethoden auch vom Einzelhändler angeboten werden können.

Eine andere Möglichkeit ist es, sich bei einem Webhoster einen Onlineshop zu mieten. Mit Hilfe eines Baukastensystems kann dann der eigene Shop erstellt werden. Problematisch hierbei sind ebenfalls die anfallenden, laufenden Kosten, sowie das Faktum, dass die gestalterischen Möglichkeiten bei einem Baukastenprinzip meist schnell erschöpft sind und man es dem Shop ansieht, dass es sich um einen Baukasten handelt. Auch die Suchmaschinenoptimierung, die benötigt wird, damit die angebotenen Produkte gefunden werden, gelingt nur schwer. Durch die schnelle technische Entwicklung verfügen diese Systeme oftmals nicht über moderne Tools und Frameworks (Grundgerüste für die Shopentwicklung), wodurch eine optimale Anzeige des Onlineshops auf modernen Anzeigegeräten nicht garantiert werden kann.

Unabhängiges Arbeiten mit der eigenen Onlineshop-Lösung

Wer unabhängig arbeiten möchte und sich mit laufenden Kosten nicht wohl fühlt, sollte seinen eigenen Onlineshop mit Hilfe einer Onlineshop-Software eröffnen. Gerade für Einsteiger ist diese Variante meist abschreckend, da befürchtet wird, dass durch mangelnde Fachkenntnisse eine solche Eröffnung nicht zu schaffen sei. Doch über welche Kompetenzen muss man denn überhaupt verfügen, um einen Onlineshop mittels einer Onlineshop-Software zu erstellen?
Beschäftigt man sich mit dem Gedanken einen Onlinehandel aufzubauen, dann hat man vorher mindestens einmal selbst etwas in einem Onlineshop bestellt. Man verfügt zumindest über Grundkenntnisse am PC. Mit diesen Grundkenntnissen kann man schon weit kommen. Dennoch muss man einige grundlegende Dinge beachten.

Die ersten Schritte zum eigenen Onlineshop

Als erstes benötigt man einen sogenannten „Hoster“. Es handelt sich hierbei um Internet-Dienstleistungsanbieter wie Provider oder Webhoster, die für die Speicherung von Datenbanken, Emailadressen & Co. gebraucht werden. Zwar fallen auch hier monatliche Kosten an, doch sind diese je nach Anbieter nur sehr gering. Einfach ausgedrückt: es wird Webspeicher zur Verfügung gestellt, der durch das Internet abgerufen werden kann. Die Grundlage für ihren Onlineshop.

Die Wahl der Domain

Gleichzeitig benötigt man eine Domain unter der der zukünftige Shop abrufbar sein soll. Die Domain ist ein Teilbereich des DNS (Domain Name System), die sich aus dem Kürzel „www“ zusammensetzt, den von Ihnen vergebenen Namen (z.B. commerce-seo) und der länderspezifischen Endung, in unserem Fall: „de“. Daraus setzt sich dann die Internetadresse zusammen: www.commerce-seo.de –Gibt man die Adresse im Eingabefenster des Browsers ein, gelangt man zu ihrem Webprojekt. Diese Adresse muss man sich registrieren lassen. Entweder über den Webhoster oder über die Webseite der Denic (www.denic.de), bei der es möglich ist, eine Domainabfrage zu starten. Sinnvoll ist es, wenn sie ihre Domain so wählen, dass sie entweder dem Namen ihrer Marke entspricht, oder aber das beschreibt, was sie verkaufen. Sie sollte möglichst kurz und einprägsam sein, keine endlosen Zahlen- und Buchstabenkombinationen enthalten oder Fremdwörter.

Die Wahl der Onlineshop-Software

Grundsätzlich besteht die Wahl zwischen Open-Source-Lösungen und kostenpflichtigen Programmen. Open-Source bedeutet, dass es der Allgemeinheit kostenfrei zur Verfügung steht und als Grundlage für individuelle Weiterentwicklungen genutzt werden kann. Nachteil dabei ist der mangelnde Support. Vor allem für Einsteiger ist von dieser Lösung abzuraten, da man ohne Fachkenntnisse schnell allein im Regen steht. Doch auch bei den kostenpflichtigen Anwendungen ist nicht garantiert, dass ein deutschsprachiger Support angeboten wird. Gerade Einsteiger müssen vorerst genau recherchieren. Eine Zwischenlösung können kostengünstige Komplettlösungen sein, die auf Open-Source basieren. Meist wird bei dieser Variante eine kostenlose Shopversion angeboten, um sich mit den Grundelementen des Onlineshops vertraut zu machen. So bietet auch commerce:seo eine kostenlose Community-Edition an. Wichtig ist, dass diese kostenlosen Versionen nicht über alle Funktionen verfügen und ein erfolgreicher Internethandel mit allem, was benötigt wird, nur bedingt möglich ist. Man sollte diese Versionen als eine Art Demonstration ansehen, um abzustecken, was einen erwartet. Für Einsteiger empfehlen wir deshalb vorab die Installation der CE-Version. Man muss sich dann natürlich bewusst werden, dass das Programm an sich noch keinen Onlineshop macht, sondern auch ein passendes Layout, sprich die äußere Erscheinung eine große Rolle spielen. Der Onlineshop an sich besteht grundsätzlich aus zwei verschiedenen Teilen: Zum Einen dem Frontend; das ist die Oberfläche, die dem Kunden zur Verfügung steht, um die Produkte zu bestellen. Öffnen Sie die Webseite www.commerce-seo.de so blicken Sie auf das Frontend. Wenn Sie sich jedoch im Shop anmelden und über Administrationsrechte verfügen, dann öffnet sich der Adminbereich des Onlineshops - das sogenannte Backend. In diesem können Sie dann ihre Artikel pflegen, Zahlungsmethoden wählen und ein Template hochladen. Template und Frontend sind Ein und das Selbe. Das Template wird unter Zuhilfenahme einer Programmiersprache ebenso entwickelt, wie der Shop an sich. Es besteht aus vielen Befehlen, die vom Browser ausgelesen werden, um den Onlineshop anzeigen zu können. Es ist die Gestaltung der Webseite; welche Farben, welche Formen, welche Bilder...

Haben Sie den Shop durch die kostenlose Version kennengelernt, müssen Sie sich darüber Gedanken machen, welche Anforderungen Sie an ihren Onlinehandel stellen. Anhand dieser Anforderungen müssen Sie ihre Shopversion wählen. Genügt Ihnen die Shopsoftware mit einen Standardtemplate? Dann können sie die Vollversion von commerce:seo für nur 247,- Euro erwerben. Basis Onlineshop commerce:seo v2next Die Installation wird dann von Ihnen selbst durchgeführt. Wahlweise kann diese jedoch auch von uns übernommen werden. Mit ausgeliefert wird u.a. ein Standard-Responsive-Template. Bei diesem Layout müssen Sie sich keine Gedanken darüber machen, ob ihr Onlineshop auch auf dem Smartphone oder dem Tablet richtig angezeigt wird. Durch die Responsive-Technologie, die in diesem Umfang und dieser Qualität auf dem deutschsprachigen Markt nur von commerce:seo angeboten wird, passt sich das Layout immer an das Anzeigegerät an. Das bedeutet konkret: Egal wie groß das Browserfenster ist, die einzelnen Elemente des Onlineshops werden immer komplett angezeigt. Genügt der Platz in der Breite nicht, werden die Boxen untereinander angezeigt. Testen Sie diese Funktion, indem Sie das Browserfenster einmal zusammen und wieder auseinander schieben.

Je individueller Sie ihren Shop gestalten möchten, umso sinnvoller wird es, sich für ein anderes unserer Shoppakete zu entscheiden. Bei unserem Powerpack werden zusätzlich weitere Templates mitgeliefert, aus denen Sie wählen können. Wenn Sie sich ein Template aus unserem Pool auswählen möchten, wissen, dass Sie bei Installation und der Basiseinrichtung Hilfe benötigen werden, sollten Sie sich für das Ultimate-Paket entscheiden, denn darin ist all das enthalten. Aus folgenden Templates können Sie wählen: High-Level-Templates

Apr 10 2014


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